| Kitesurfen auf Boracay - Ein Reisebericht |
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Start unserer ersten Kitesurfreise 2009 ist am 10.2. um 6.00 Uhr morgens in Berlin-Tegel. Wir wollten unser Kitebag schon beim Vorabend-CheckIn aufgeben, doch leider macht uns der fliegende Holländer einen Strich durch die Rechnung. Bei KLM gibt’s keinen Vorabend CheckIn. Nun gut, also musste Alex schon um 4:00 Uhr (un)freiwillig Taxifahrer spielen und so stehen wir mit Sack und Pack müde, aber aufgeregt an unserem Schalter. Der Flug nach Amsterdam ging schnell und problemlos. Jetzt nur noch 6 Std. Pause bis zum Flug nach Manila sinnvoll zu überbrücken. Kaffee, Zigaretten, Kaffee, Zigaretten... usw.
Nun stand wieder etwas Bewegung auf dem Plan. Die Aufgabe bestand vom Internationalen zum kleinen nationalen Flughafen in 2 Std. zu kommen. Also, 45 min auf’s Material warten und dann mit dem Taxi zum nächsten Flug. Eingecheckt und wieder hieß es: Es ist 15:00 Uhr Ortszeit, also erstmal Kaffee! Dann schnell das Material checken und los... Denkste, kein Wind! Egal, gehen wir erstmal Essen. Der Guru hat für morgen Wind angesagt,
Anschließend kamen die Trainingseinheiten mit Tarna, dem derzeitigen Türkischen Meister. Er veriet mir sehr viele Tipps und Tricks für meine gesetzten Urlaubs-Ziele: S-Bend, Blind Judge und Airpass.So verging die erste Woche wie im Flug. Andrea genoß die Ruhe am Strand und Emil war eigentlich jeden Tag der kleine Strandkönig. An den Abenden ging es oft zum White Beach, heftige und prompte Drinks inkl. Sonnenuntergang. An den 5 Tagen wo der Wind nicht wollte hatten wir auch mit dem Alternativprogramm eine Menge Spass. So hatten wir z.B. einen Bootstrip nach Panai zum Klippenspringen gemacht. Auch ohne fünfte Leine und Lee-Bewegung kann Wasser wirklich hart sein, meinen Allerwertesten spürte ich jedenfalls auf der Rückfahrt ordentlich.. Beim abendlichen Rum-Cola ist aber dann alles wieder vergessen. ;) Andreas Geburtstag wurde auf unserem Inselparadies ordentlich gefeiert, natürlich mit Kuchen und Rum. Zusätzlich gab es noch eine extra Massage von Fausto für sage und schreibe 400,- Peso, das sind ca. 8 Euro pro. Std. Schlussendlich muss ich sagen, glaubt nicht alles was in den Magazinen steht. Boracay ist definitiv nicht Mallorca, d.h. Boracay hat immer noch den ganz speziellen Flair und überlaufen ist es auch nicht! Es ist halt wie überall wo Kiter und Surfer sind. Mal mehr mal weniger Leute auf dem Wasser, in der Lagune und hinter dem Riff ist man sogar sehr oft alleine.
Viele Grüße Andrea, Janko und Emil |
FlowSports
Alexander Schulze
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